Landwirtschaft 2019-01-24T10:07:48+00:00
traktorversicherung

Unser Service für Kunden aus der Landwirtschaft

Wir haben Spezialkonzepte rund um die Landwirtschaft, diese beinhalten Traktorversicherungen und Maschinenversicherungen für alle Landwirtschaftsmaschinen in Ihrem Betrieb. Maschinenringe und ähnliche Mitgliederorganisationen profitieren dabei von unseren Sondernachlässen!

Das bieten wir Ihnen zum Schutz Ihrer Traktoren und Maschinen:

  • Allgefahrendeckung (Feuer, Maschinenbruch / TV, BHV, KFZ)
  • TOP-Konditionen
  • Spezial-Rahmenkonzepte
  • Sondernachlässe
  • Grenzübergreifender Versicherungsschutz (Kundeneinzugsgebiet: Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien)
  • Betriebsabsicherung (Gebäude, Inhalt, Anlagen)

Angebotserstellung Traktor- und Maschinenversicherung

Sie möchten gerne ein unverbindliches Angebot von uns haben? Dann füllen Sie einfach das bearbeitbare PDF-Formular zur Angebotserstellung aus. Anschließend können Sie das ausgefüllte Dokument in das Kontaktformular hochladen und uns zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Formular zur Angebotserstellung

Schadenformular Traktor- und Maschinenversicherung

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Schadenmeldung Maschinenversicherung

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Neuigkeiten für Landwirte

Ein praktisches Beispiel für einen Güterschaden in der Landwirtschaft könnte ein umgefallenes Güllefass sein, was Sie zur Nutzung innerhalb Ihres landwirtschaftlichen Betriebes benötigen. Der Preis für ein derartiges Fass beträgt 30.000 bis ca. 100.000 Euro (je nach Ausführung und Austattung), sodass Sie als selbstständiger landwirtschaftlicher Betrieb oder gemeinschaftlicher Maschinenring sicherlich nicht selbst für diesen finanziellen Verlust aufkommen können.

Um Ihre Güter effektiv zu schützen, können Sie grundsätzlich auf zwei Optionen zurückgreifen. Die erste Möglichkeit zum Schutz Ihrer Geräte wäre eine Lösung über die Haftpflichtversicherung. Dabei sind Teilkasko und Vollkasko bereits inklusive, sodass Sie finanziell selbst für Defekte geradestehen müssen. Gleiches gilt auch für Anhängegeräte, da diese grundsätzlich nicht in der Versicherung des Zugfahrzeuges inbegriffen sind.

Die zweite Variante ist eine Kombinationsversicherung aus Haftpflicht und Maschinenschutz. So können Ihnen Defekte und Schäden Ihren Gütern nichts anhaben, sodass Ihre Anhänger optimal versichert sind.

Besonders für Lohnunternehmen ist ein derartiger Schutz sehr wichtig und hilft dabei, als Dienstleister nicht auf den Schäden sitzenzubleiben. Nicht nur für Gülleanhänger, die umgefallen sind, bieten Haftpflichtversicherung mit Vollkasko und Maschinenbruchversicherung eine praktische Lösung. Auch gegen Glasbrüche, Wild- und Diebstahlschäden, Vandalismus und viele weitere Beschädigungen sind Sie durch eine zusätzliche Versicherung abgesichert, wodurch Sie auch mehrere Maschinenringe gemeinsam schützen können.

Teilkaskoschutz und die Vollkaskoversicherung im KFZ-Bereich schützen Ihre maschinellen Geräte und zusätzliche Anhänger, wodurch Sie kombiniert mit der Maschinenbruchversicherung vor allen äußeren Einflüssen geschützt sind. Sie haben Interesse an einer unserer Versicherungen? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage!

Ab dem 1. Juli 2018 gilt auf allen deutschen Bundesstraßen und Autobahnen für alle Fahrzeuge und Gespanne mit 7,5 oder mehr Tonnen Gesamtgewicht eine Mautpflicht. Diese Mautpflicht betrifft nicht nur die klassischen Liefer-LKWs, sondern insbesondere auch Bauern, Maschinenringe und Lohnunternehmen. Die letzteren drei Unternehmensarten sind dadurch gekennzeichnet, dass sie die betroffenen Bundesstraßen und Autobahnen zwar ab und an nutzen, dies aber nur in seltenen Fällen und nur am Rande der sonstigen Tätigkeiten geschieht. Genau aus diesem Grund waren die Bauern, Maschinen-Ringe und Lohn-Unternehmen bislang von der Mautpflicht ausgenommen. Mit der neuen Regelung ändert sich aber einiges, denn ab dem 1. Juli gilt diese Ausnahme nur noch bedingt. Dagegen protestieren der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband der Maschinenringe (BMR) und der Bundesverband der Lohnunternehmen (BLU) vehement. Sie fordern einen nach wie vor grundsätzlichen Ausschluss von der Mautpflicht für land- und forstwirtschaftliche Transporte.

Mehrere Urteile des OVG bestimmen, dass Landwirte die Maut bezahlen müssen, wenn sie mit sogenannten lof-Fahrzeugen, die mehr als 40km/h fahren dürfen, auf mautpflichtigen Straßen und Autobahnen unterwegs sind. Dies gilt dann, wenn die Fahrt ausschließlich zu eigenen Zwecken oder im Maschinenring stattfindet. Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband für Maschinen-Ringe (BMR) und der Bundesverband der Lohn-Unternehmen (BLU) fordern eine Aufhebung dieser Ausnahme der Mautpflicht für landwirtschaftliche Transporte. Laut ihnen sollen die Landwirte auch bei einer Fahrt mit lof Fahrzeugen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit über 40 km/h mautfrei verkehren dürfen. Dafür müsste das Bundesfernstraßenmautgesetz angepasst werden.

Diese Änderung im Gesetz ist nun für den 1. Januar 2019 geplant. Bis dahin fordern die Verbände eine Kulanzfrist um die Maut bis dahin zu umgehen. Sollte es eine solche Kulanz nicht geben, besteht für die betroffenen Betriebe die Möglichkeit die lof-Fahrzeuge auf höchstens 40km/h zu drosseln. Denn im derzeitigen Gesetz ist festgehalten, dass „landwirtschaftliche Fahrzeuge im geschäftsmäßigen Güterverkehr mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h“ nicht unter das Mautgesetz fallen und somit nicht mautpflichtig sind. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) betont allerdings, dass diese Regelung entfällt, wenn Entgelte fließen. Im Fall einer Vergütung des Transportes gilt die Mautbefreiung also nicht. Des Weiteren soll die Befreiung von der Maut an die Kfz-Steuer gebunden werden.

Weitere Hintergrundinformationen
1958 wurde der sogenannte Maschinen-Ring im bayrischen Buchhofen gegründet. Darunter versteht man die Vereinigung landwirtschaftlicher Betriebe zum Zwecke der gemeinsamen Nutzung ihrer landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Maschinen. Auch die Vermittlung von Arbeitskräften für die Landwirtschaft ist in einem Maschinenring geregelt. Der Solidaritätsgedanke ist also sehr wichtig und ein essentieller Bestandteil um den Zusammenhalt der beteiligten Betriebe zu erhalten. Deshalb wird neben dem materiellen Austausch auch sozialer Austausch betrieben. Ein Maschinenring stärkt den ländlichen Raum und damit auch die Landwirtschaft an sich. Ohne eine solche Organisation könnten sich viele kleinere Betriebe nicht halten und würden bankrottgehen. In Deutschland ist der BMR die zentrale Dachorganisation. Mit 12 Landesverbänden und etwa 240 Maschinen-Ringen auf lokaler und regionaler Ebene können derzeit fast 200 000 landwirtschaftliche Unternehmen und Betriebe gefördert und unterstützt werden.